"Gedanken Fasten - Frühjahrsputz im Geist"

TAG 15

„VERANTWORTUNG BEFREIT“


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Gedanken - Fasten ... Frühjahrsputz im Geist

 

Tag 15: Verantwortung befreit.

 

Hallo & Herzlich Willkommen zum 15.Tag unseres Kurses! : )

 

 

Dass Verantwortung etwas Wundervolles, Befreiendes und Stärkendes ist, wurde mir noch klarer, als mir bewusst wurde, dass:

 

 

Wenn ich dafür verantwortlich bin, was ich denke, fühle, sage, mache...

 

dann gilt das ja auch für alle anderen!  : )

 

 

Jeder ist verantwortlich für das, was er sieht, denkt, fühlt, sagt und macht.

 

 

...

 

 

Wie oft habe ich das so nicht gesehen!

 

 

 

Wie oft habe ich die Verantwortung für andere übernommen!

 

 

 

... ja zum Teil sogar für andere geantwortet!

 

 

 

Wie oft habe ich mich verantwortlich gefühlt für das Glück anderer? Mich schuldig gefühlt, wenn anderen nicht gefallen hat, was ich gemacht oder gesagt habe...?

 

 

 

So wie ich nicht in meine Kraft kommen kann, wenn ich nicht meine Verantwortung übernehme, können andere auch nicht frei und für sich verantwortlich sein, wenn ich immer glaube, das für sie übernehmen zu müssen, um ihnen unangenehme Gefühle und unangenehme Situationen zu ersparen. So lernen sie nicht, wie machtvoll sie sind. Und ich belaste mich mit Aufgaben, die nicht meine sind, und die ich auch niemandem abnehmen kann.

 

 

 

Ich kann nicht für jemand anderen denken, fühlen, handeln, sprechen... es geht gar nicht.

 

 

 

Ich kann ihm alles Gute wünschen. Ja. Doch was für andere eine Veränderung bringt, ist ihre eigene Bereitschaft, ihre eigene Entschlossenheit, ihr eigener Wille...

 

 

 

Jeder hat einen freien Willen und den gilt es zu respektieren. Jeder entscheidet selbst, was er denken, glauben, fühlen und machen will.

 

 

 

Wenn ich diese Entscheidung jedem selbst überlasse, kann ich erkennen, wie schön es ist, wie gut es tut, frei zu sein und frei zu lassen.

 

 

 

Ich muss also nur dort die Verantwortung übernehmen, wo es auch meine ist. Und nicht versuchen, das Leben und das Verhalten von Anderen zu ändern. Das raubt mir nur Zeit und Energie, weil es nicht funktioniert, und mir meine Energie dann nicht für die Dinge bereit steht, die in meiner Verantwortung liegen, und die ich ändern kann.

 

 

 

 

 

I. Übung:  Verantwortung zurückgeben

 

 

 

Wenn du möchtest, nimm deinen Block und einen Stift, und beantworte die Fragen schriftlich. Das macht es klarer und übersichtlicher. Was schon mal auf dem Papier steht, ist ein Stück weiter von dir entfernt, als wenn es noch in deinem Kopf ist. Du kannst leichter darauf schauen, als nur in Gedanken.

 

 

 

Frage dich:

 

 

 

Welche Ziele habe ich, die nicht nur mich, sondern auch andere betreffen?

 

 

 

Wo will ich etwas, was überhaupt nicht in meinem Einflussbereich liegt?

 

 

 

Wo übernehme ich Verantwortung für andere?

 

 

 

Wo versuche ich, andere vor unangenehmen Situationen / unangenehmen Gefühlen zu bewahren?

 

 

 

Wen würde ich gerne schützen, retten, bewahren?

 

Wo glaube ich, dass andere ohne mich ganz schön aufgeschmissen wären?

 

 

 

: )

 

 

 

Erlaube dir, die Verantwortungen abzugeben, die du auf dich genommen hast, und die nicht deine sind...

 

Traue anderen zu, dass sie selbst für sich sorgen können. Sie brauchen dich nicht für ihr Glück. Sie sind genauso machtvolle Schöpfer wie du.

 

 

 

Je mehr Zeit du dir mit jeder Frage lässt, umso größer ist der Nutzen, umso größer die Erkenntnis, und die daraus resultierende Freiheit.

 

 

 

Du kannst die Übung auch zu einem anderen Zeitpunkt nochmal wiederholen, weil es immer noch etwas gibt, was dann noch auftaucht.

 

 

 

 

 

II. Fragen:

 

 

Frage dich zwischendurch, wann immer es dir bewusst wird:

 

 

Bin ich gerade jetzt gedanklich in meinen Angelegenheiten unterwegs oder beschäftige ich mich mit Angelegenheiten von anderen?

 

Kann ich genau jetzt erkennen, was in der Situation meine Verantwortung ist und was nicht?

 

 

 

III. Essenz

 

Jeder hat einen freien Willen.

 

Jeder ist selbst für sich verantwortlich.

 

Jeder entscheidet selbst, was er denken, glauben, fühlen, sagen und machen will.

 

Ich kann das nicht für andere tun.

 

Ich kann niemanden glücklich oder unglücklich machen.

 

Das kann nur jeder selbst tun.

 

Jeder ist genau so frei, wie ich es bin.

 

Ich übernehme nur die Verantwortung für mich.

 

So steht mir die Energie zur Verfügung die Dinge zu ändern, die ich ändern kann.